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Wie wirkt sich Stress auf mich aus?

  • 3. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Wir hören es immer wieder: „Entspann dich doch.“ – „Stress dich nicht so.“ Leichter gesagt als getan. Durch die steigende Reizüberflutung und unsere schnelllebige Zeit wird es immer schwieriger „runterzukommen“.


 

Was bedeutet das jetzt für mich und meinen Körper?

Durch Stress kommt es zur Ausschüttung von Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Die Leber gibt vermehrt Zuckerreserven ab, damit das Gehirn auf Hochtouren laufen kann. Dadurch schlägt das Herz schneller, der Blutdruck und der Blutzuckerspiegel steigen. Der Magen und der Darm drosseln ihre Tätigkeit, was bedeutet, dass die Verdauung in Stresssituationen nur eingeschränkt arbeiten kann.

 

Der Körper geht in die sogenannte Widerstandsphase: Der Körper wehrt sich gegen den Stressauslöser wodurch die Abwehr gegenüber anderen Stressoren geringer wird. Ein Beispiel: Durch den Stress in der Arbeit konzentriert sich der Körper völlig darauf. Die eigenen Allergien werden zeitlich schlimmer, weil sich der Körper gerade auf einen anderen Stressfaktor konzentriert. 

 

Es passiert, was passieren muss, man gerät in die völlige Erschöpfung, weil der Körper auf Hochtouren arbeiten musste. Diese Phase tritt vor allem dann auf, wenn der Stressfaktor nahezu ständig im Leben wirkt. Die Folge, es gibt ein hohes Aufkommen von Notfallhormonen:

  • Der Cholesterinspiegel wird erhöht

  • Das Immunsystem wird geschwächt

  • Das Risiko für Stoffwechselkrankheiten steigt

 

Hält der Stress an und wird zum „Dauerstress“ kann dies gesundheitliche und psychische Folgen haben.

 

Gesundheitliche Folgen:

  • Kopfschmerzen

  • Übelkeit

  • Verspannungen

  • Magenkrämpfe

 

Psychische Folgen:

  • Abgeschlagenheit

  • Antriebslosigkeit

  • Innere Leere

 

Fazit: Dauerstress macht krank

 

  • Der Körper bleibt ständig in Alarmbereitschaft

  • Es entwickelt sich chronischer Stress

  • Cortisolspiegel ist konstant erhöht

    • Wodurch das Immunsystem geschwächt wird

    • Und sich mehr Bauchfett bildet

 

Im schlimmsten Fall können diverse Beschwerden und Erkrankungen entstehen:

  • Verdauungsbeschwerden

  • Bluthochdruck

  • Depression

  • Burnout

  • Diabetes

  • Herzinfarkt

  • Krebs

  • Schlaganfall

  • Tinitus


Doch es gibt auch eine gute Nachricht: All diesen Beschwerden kann man optimal entgegenwirken mit körperlicher Betätigung, einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Ruhephasen. Mehr dazu im nächsten Blogbeitrag ;)


Quelle: flexyfitacademy.com Dipl. Entspannungstrainer:in

 
 
 

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