Entspannung & Ernährung
Bevor Erkrankungen auftreten, kann man durch körperliche Betätigung, Ruhepausen und der richtigen Ernährung Stress optimal bewältigen.
Eine ausgewogene Ernährung gleicht stressbedingte Defizite an Mineralstoffen und Vitaminen aus und stärkt sogar die Stressresistenz. Selbst die eigene Stimmung kann sich durch die richtige
Ernährung verbessern.

Wie ernähre ich mich gesünder?
Streiche isolierte Kohlenhydrate (Zucker, Weißmehlprodukte und polierten Reis)
Stattdessen sind Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Sprossen und Nüsse empfehlenswert
Weg von zu vielen gehärteten Fetten und Zucker
Durch gehärtete Fette und Zucker wird die Stimmung und das Lernverhalten beeinträchtigt. Transfette (industriell gehärtete Fette) in Frittiertem, Chips und Fertigporodukten schaden dem Körper. Auch gesättigte Fettsäuren, die hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln wie Wurst, fettem Fleisch, Schmalz und Butter enthalten sind wirken einem gesundem und stressfreiem Körper entgegen.
Wichtig ist es genügend Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen: Diese beugen Psychosen, impulsives Verhalten und Depressionen vor. Außerdem wird dadurch das Immunsystem gestärkt und Entzündungen gehemmt. Enthalten sind diese Fettsäuren vor allem im Algen- und Fischöl, aber auch in diversen anderen Ölen wie Leinöl und Walnussöl.
Vitamine als Stresspuffer
Täglich Obst und Gemüse zu essen hat viele Vorteile: Das in vielen Obst- und Gemüsesorten enthaltene Vitamin C sorgt für eine starke Abwehrkraft und schützt unsere Zellen vor Erregern. Die Ballaststoffe sättigen langfristig und sorgen für eine gute Verdauung. Da viele Obst- und Gemüsesorten viel Wasser enthalten, beinhalten sie wenig Kalorien, dafür aber viele Nährstoffe. Durch grüne und gelbrote Gemüse- und Obstsorten nimmst du Vitamine A, C und E zu dir. Diese stärken dein Immunsystem und reduzieren Stressfolgen.
Die AGES empfiehlt fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag, wobei der Gemüseanteil überwiegen sollte.
Weizenkeime, Eier und Getreide liefern unter anderem Vitamin E und auch andere wertvolle Nährstoffe:
Weizenkeime | Eier |
Fettlösliche Vitamine: E, D2 und K, Spuren von Provitamin A Wasserlösliche Vitamine: B1, B2, B6, Folsäure | Fettlösliche Vitamine: A, E, D, K Wasserlösliche Vitamine: B2, B6, B12, Folsäure und Biotin |
Mineralstoffe und Spurenelemente: Magnesium, Eisen, Kalium, Zink und Phosphor | Mineralstoffe und Spurenelemente: Phosphor und Calcium Kalium und Natrium Eisen und Zink |
Da Weizenkeime empfindliche Vitamine und ungesättigte Fettsäuren enthalten, sollten sie nicht gekocht werden (Hitzeempfindlichkeit). Du kannst sie einfach kalt genießen und über Müsli, Porridge oder Joghurt streuen. Aber auch in Smoothies, Salate und Suppen schmecken sie ausgezeichnet 😉
Die B-Vitamine sind für die normale Funktion des Energiestoffwechsels und des Nervensystems wichtig. Diese sind in Vollkornerzeugnissen, Fisch, Hülsenfrüchten, Nüssen und Schweinefleisch enthalten. (Achtung: Schweinefleisch ist entzündungsfördernd)
Magnesium
Hat den Beinamen „Stresskiller“ 😉und ist somit für den Stressabbau im Körper unerlässlich.
In den folgenden Lebensmitteln ist Magnesium enthalten: Cashewkerne, weiße Bohnen, Haferflocken
Kalium
Sorgt dafür, dass wir einen normalen Blutdruck haben und ist essenziell für die normale Funktion des Nervensystems. Kalium ist in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sowie in Hülsenfrüchten enthalten.
Fazit: Über das Thema „Entspannung und Ernährung“ könnte ich hier ganze Bände schreiben und es würde noch nicht ausreichen. Solltest du dich für das Thema interessieren, schreibe mir gerne. Ich freue mich über einen Austausch 😊
Quelle: flexyfitacademy.com Dipl. Entspannungstrainer:in

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